Ö-Eishockey-Liga

Kufstein trifft auf Zeltweg, Schennach sagte Adieu

Robert Schopf (l.) schloss den ÖEL-Grunddurchgang mit dem HC Kufstein auf Platz zwei ab. Im Play-off wartet Zeltweg.
© Hans Osterauer

Kufstein – „Wir hätten damit gerechnet, dass wir bis zum Schluss um Platz drei kämpfen“, blickte Roland Luchner, Obmann der Kufsteiner Drachen, mit großem Stolz auf den Grunddurchgang der „Ö-Eishockey-Liga“ (Gruppe West) zurück. Zum Abschluss konnte die zweitplatzierte Truppe von Headcoach Ivo Novotny durch einen 9:3-Heimsieg gegen Feldkirch noch einmal Selbstvertrauen für das österreichweite Play-off-Viertelfinale tanken. Dort wartet ab Samstag in einem Hin- und Rückspiel (zuerst auswärts) der EV Zeltweg.

Kufstein hatte den Grundstein für den Einzug in das Play-off bereits am Transfermarkt gelegt: Die tschechischen Top-Scorer David Hrazdira und Martin Koznar schlugen sofort ein. „Aber auch die heimischen Spieler haben sich super weiterentwickelt“, bekamen Leistungsträger aus der dritten Reihe wie Samuel Sappl, Sandro Haller oder Marcel Bruimann zuletzt von Luchner einen neuen Vertrag unterbreitet.

Karriereende: Valentin Schennach.
© Michael Kristen

Die Tabellenführung rettete Hohenems durch einen 7:4-Sieg in Wattens über die Ziellinie. Der unterlegene Titelverteidiger verpasste das Play-off bekanntlich. Während Headcoach Jaroslav Betka zu einem Verbleib tendiert („Meine Arbeit ist noch nicht zu Ende)“, verabschiedete sich Routinier Valentin Schennach aus beruflichen Gründen nach 25 Jahren aus dem Eishockey-Sport. Besonders gerne erinnert sich der 31-Jährige Ex-HCI-Spieler an sein erstes Profi-Tor im Salzburg-Trikot. „Aber auch die Titel mit Wattens waren sehr schön.“

In der Landesliga gewann Weerberg durch den 1:0-Sieg bei Kufstein II die Serie mit 3:1 und gastiert am Freitag im ersten Finalspiel in Mils.

Traf für Weerberg: David Zöschg (l.).
© Rita Falk