Projekt „Coolymp“

Dreitägiges Ideenlabor: 200 frische Ideen für urbane Hitzeinsel in Innsbruck

Das Team hinter „Coolymp“ vor dem Ideenstandl am Lugger-Platz. In einem dreitägigen Ideenlabor sammelte man Vorschläge.
© Stadt Innsbruck

Innsbruck – Er ist einer der „Hotspots“ von Innsbruck – und das im wahrsten Sinne des Wortes: Die Asphaltfläche des DDr.-Alois-Lugger-Platzes im Innsbrucker O-Dorf heizt sich im Sommer richtig auf. Heuer wurde das Projekt „Coolymp“ gestartet – gesucht waren coole Ideen, wie die Fläche neu gestaltet werden kann, damit sie klimafit wird.

Vergangene Woche fand nun ein dreitägiges Ideenlabor statt, bei dem sich alle einbringen konnten. „Innsbruck braucht klimafitte, bedürfnisgerechte und attraktive Räume, an denen wir alle zusammenkommen können“, freute sich Umweltstadträtin Uschi Schwarzl über die große Beteiligung am Projekt „Coolymp“, das aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert wird.

„Bisher haben sich rund 200 Menschen mit ihren Ideen eingebracht. Aus diesem großen Pool an Ideen gilt es nun, zu einer Gemeinschaftsidee zu kommen, die dann die Basis für die weiteren Planungen bildet“, erklärt der Leiter der Geschäftsstelle für BürgerInnenbeteiligung Lukas Weiss. Aus dem jetzigen Platz soll „quasi ein Freiluftwohnzimmer für die Bevölkerung im Olympischen Dorf mit einer hohen Aufenthaltsqualität“ werden, erklärt er.

Im heurigen Jahr sind weitere Beteiligungsformate geplant – etwa ein Planungslabor im Frühling. Bis 20. Februar haben BürgerInnen noch die Möglichkeit, ihre Vorschläge direkt in einen Ideen-Briefkasten beim Platz einzuwerfen. Für das Gesamtprojekt sind 1,45 Mio. Euro eingeplant. (TT)

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