Kinderbetreuung

100 ElementarpädgogInnen fehlen in Tirol

Die Kinderbetreuung in Tirol muss verbessert werden.
© Böhm

Innsbruck – Der für unsere Gesellschaft so wichtige Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz könne nur mit ausreichend Personal und generell besseren Rahmenbedingungen funktionieren. Das erklären Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth und Verena Steinlechner-Graziadei, Vorsitzende der Younion – Die Daseinsgewerkschaft Tirol. Die Gewerkschaft fordert deshalb unter anderem eine massive Ausbildungsoffensive, ein einheitliches Bundesrahmengesetz mit Mindeststandards und nicht zuletzt mehr Lohn und Gehalt. Eine Studie des Arbeitsmarktservice Tirol hatte zuletzt die Bedeutung des Ausbaus der Kinderbetreuungseinrichtungen für den Arbeitsmarkt belegt.

Die Situation in den Kinderbildungseinrichtungen spitzt sich überdies seit Jahren zu. „Sie ist längst nicht mehr tragbar, der Personalmangel wirkt sich mittlerweile massiv aus. Wir benötigen dringend mehr pädagogische Fachkräfte“, sagt Steinlechner-Graziadei. „Allein in Tirol fehlen schon jetzt über 100 ElementarpädagogInnen.“ (TT)

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