Politik in Kürze

Verlagerung auf die Schiene und stark gestiegene Energiekosten

Im Schnitt wird der Strom ab Juni für Tiwag-Kunden um 28 Prozent teurer.
© APA/Gindl

Heftige Kritik übt der Chef des Transitforums Fritz Gurgiser an der Studie zur Energieeffizienz der einzelnen Verkehrsträger. Die Strom- und Gaspreiserhöhung des Landesenergieversorgers Tiwag sorgt unterdessen weiter für politische Diskussionen.

Heftige Kritik übt der Chef des Transitforums Fritz Gurgiser an der Studie zur Energieeffizienz der einzelnen Verkehrsträger. Das Land hat am Freitag die Ergebnisse präsentiert, Verkehrs-LR René Zumtobel (SP) betonte, dass kein Weg an der Verlagerung auf die energieeffiziente Schiene vorbeiführe. „Die Politik hat die Aufgabe, auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene, verkehrs- und finanzrechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die einen fairen Wettbewerb zwischen Straße und Schiene ermöglichen“, fordert Gurgiser. Denn kein Frächter, kein Spediteur und kein Logistiker könne es sich leisten, aus „Bahn-, Klimaschutz- oder Energiereduktionsüberlegungen“ auf die Eisenbahn zu wechseln.

Die Strom- und Gaspreiserhöhung des Landesenergieversorgers Tiwag sorgt weiter für politische Diskussionen. FPÖ-Chef Markus Abwerzger fordert jetzt einen finanziellen Sondertopf des Landes, um Strom- und Gaskunden zu entlasten. Für den grünen Klubobmann Gebi Mair hat der „Teuerungsrat der schwarz-roten Landesregierung nun lange genug nur zugeschaut“. Jetzt gelte es endlich in die Gänge zu kommen. „Der Energiekostenzuschuss muss ab sofort auch von BezieherInnen von Mindestsicherung beantragt werden können.“ (pn)

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