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Ärger über hohe Mahngebühren: Ist das überhaupt erlaubt?

Manche Mahnschreiben mit viel zu hoch erscheinenden Spesen möchte man wohl am liebsten zerreißen.
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Die vier- bis fünffache Summe der erwarteten Mahngebühr sollte eine Frau aus dem Außerfern bezahlen. Es ist nur ein Beispiel von vielen, die AK Tirol berichtet über zahlreiche Beschwerden.

Innsbruck – Mehr als 26 Prozent Mahngebühren für eine versehentlich nicht bezahlte Rechnung: „Ist das überhaupt erlaubt?“, fragt eine Leserin aus dem Außerfern. Ein für ihre Tochter bestellter Wandkalender hatte 76 Euro gekostet, als Mahnspesen werden nun zusätzlich 20 Euro verlangt. „Das steht in keinem Verhältnis“, kritisiert die Frau. Mit einer so hohen Gebühr ist sie nicht einverstanden. Sie hatte mit 4 oder 5 Euro gerechnet, nicht mit der vier- bis fünffachen Summe.

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