Obleute voller Zuversicht

Theaterforum Humiste in Imst nimmt wieder Form an

Obmann-Stellvertreter Martin Flür, Obfrau Roswitha Matt und Sponsorvertreter Stefan Welzenberger (Hypo, v. l.) präsentierten sich.
© Paschinger

Imst – Erst die Pandemie, dann der Auszug aus den Räumlichkeiten der Bühne Imst Mitte im Juni des Vorjahres – die Ankündigung, dass die „Stadtbühne Imst“ am Gottstein-Areal kommt, konnte die Befürchtungen rund um die Zukunft des Theaterforums Humiste zerstreuen. Zu einem kurzen Überblick über das geplante Durchstarten der neuen Imster Kulturinstitution erschien am Dienstag auch Sponsorenvertreter Stefan Welzenberger, seit heuer neuer Geschäftsstellenleiter der Hypo.

Und so präsentierten sich Humiste-Obfrau Roswitha Matt und ihr Stellvertreter Martin Flür voller Zuversicht. Rund um die neue Stadtbühne hat Humiste die Hand auf den Bereich Theater. Wie berichtet, wird künftig weit mehr als das Doppelte an Sitzplätzen zur Verfügung stehen. Und das ist gut so: „Obwohl wir das Programm für die Eröffnungstage noch nicht erarbeitet haben, gibt es schon erste Reservierungen“, erklärt die Obfrau. Übrigens sucht Humiste immer auch interessierte Mitglieder im und rund um das Ensemble.

Tatsächlich ist die „Stadtbühne Imst“ noch nicht bespielbar. „Wir brauchen noch eine Lüftung – und das kann ein halbes Jahr dauern“, erklärt Flür, der gemeinsam mit Roman Polak auch an der Spitze des Vereins für die Stadtbühne selbst steht. Dieser ist verantwortlich für die Auslastung mit anderen Veranstaltungen. Flür hofft, dass im Laufe des Herbstes die Eröffnungstage stattfinden.

Bis dorthin beschäftigt sich das Theaterforum selbst mit einer Produktion für die Telfer Volksschauspiele. Es geht um den „Narrentanz“ mit sieben Kardinaltugenden von Thomas Gassner – im Kontrast zu den Todsünden. Humiste verkörpert als eine der eingeladenen Tiroler Bühnen darin den „Glauben“. Es wird fünf Aufführungen geben. Flür und Matt spekulieren, dass dieses Stück mit den sechs anderen Ensembles vielleicht Teil der Imster Eröffnungstage werden könnte.

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