Einsatzkräfte zogen Bilanz

Tiroler Grubenwehr investierte viel Zeit in Übungen

28 Termine standen bei der Grubenwehr Tirol für Übungen und Schulungen auf dem Programm, um für den Ernstfall gerüstet zu sein.
© Sporer

Schwaz – Viermal musste die Grubenwehr Tirol im vergangenen Jahr zu Einsätzen ausrücken. Das kam bei der zwölften Jahreshauptversammlung der Rettungskräfte zur Sprache. Ausrücken mussten die Mitglieder der Grubenwehr glücklicherweise nur wegen einer Personenrettung. Ansonsten zählten ein mehrtägiger geplanter Sicherungseinsatz, ein Bergungseinsatz mittels Hubschrauber für die Stadt Schwaz und ein Technischer Einsatz zu den Ausrückungen.

Für einen Ernstfall wurde zudem kräftig geübt: 28 Termine standen im Schulungs- und Übungsbereich auf dem Programm. „Gesamt ergab dies einen Jahresaufwand von 1763 Stunden, welche zu 100 % freiwillig aufgewendet wurden“, hieß es seitens der Führungsriege.

Als Highlight 2022 galt die Indienststellung des zweiten Einsatzfahrzeuges, ein Ford Ranger, Funkrufname „Grubenwehr Tirol UTF“. Es wird benötigt, um ein geländegängiges Fahrzeug für die im teilweise alpinen Gelände gelegenen Stollen zu haben.

Bei der Jahreshauptversammlung wurde auch ein neu ausgebildetes Mitglied zum Grubenretter ernannt. Florian Jäger erlangte nach sechsmonatiger Ausbildung die Qualifikation Tiroler Grubenretter und unterstützt ab sofort die Einsatzmannschaft der Grubenwehr Tirol. Gruppenkommandant Daniel Vonach absolvierte bei der Hauptstelle die einwöchige Ausbildung zum Atemschutztruppführer.

Der Einladung zur Jahreshauptversammlung waren mehrere Ehrengäste gefolgt, wie die Schwazer Bürgermeisterin Victoria Weber, Michael Heilmeier (Hauptstelle Grubenrettungswesen) und Vertreter von Rotem Kreuz, Feuerwehr, Polizei und Leitstelle Tirol. (TT)

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