Analyse

Verkehrslawine in Tirol: Geduldiges Papier, ungeduldige Anrainer

Für die Verkehrslawine braucht es keine Wetterpropheten. Sie kommt verlässlich zum Urlauberwechsel im Winter – egal, ob schneereich oder nicht. Und sie fegt auch im Sommer durchs Inn- und Wipptal oder über den Fernpass. Betroffen sind viele: Gemeinden wie Tarrenz, durch die sich die deutschen Wintertouristen jeden Samstag in die großen Skigebiete stauen. Grenzorte wie Gries am Brenner, die unter dem Transit stöhnen. Und natürlich auch Regionen wie der Westen von Innsbruck, der es sich eingeklemmt zwischen Flughafen, Autobahn und Zugtrasse jeweils aktuell aussuchen kann, welcher Lärm ihm am meisten auf die Nerven geht.