125 Jahre Stadterhebung: Imst pflanzt „Lebensbäume“
Imst – Heuer feiert die Stadt Imst 125 Jahre Stadterhebung. Dazu sind alle Ausschüsse angehalten, sich etwas Besonderes zu überlegen. Aus dem Ressort von Stadtrat Richard Aichwalder, dem kurz genannten Gemeinwesen-Ausschuss, kommen dazu schon erste Ideen, die gut in das Jubeljahr passen. Das erste Projekt nennt sich „Lebensbaum“: „Wir pflanzen heuer einen ersten Baum für den Jahrgang 2022“, so der Stadtrat.
Jährlich kommen in Imst zwischen 160 und 180 Kinder zur Welt. „Am Freitag vor dem Muttertag“ will Aichwalder diesen ersten Baum setzen – und all jenen Kindern widmen, die im Laufe des Vorjahres geboren wurden. Dieser „Lebensbaum“ sollte dann den Jahrgang auch begleiten. „Man könnte sich jeweils zur Erstkommunion, Matura oder runden Geburtstagen dort treffen – und mit dem Baum mitwachsen“, erklärt der Stadtrat seine Ideen.
Jedenfalls sollten diese Lebensbäume an zentralen Orten in der Stadt gepflanzt werden – „wir suchen dafür Plätze, wo der Baum dann auch 100 Jahre oder länger stehen bleiben kann“.
Für den ersten Lebensbaum komme der Imster Stadtplatz in Frage, so Aichwalder. Denn dort müssen zwei Bäume aus Krankheitsgründen gefällt werden – zugleich wäre das eine perfekte Aufforstung. Am 12. Mai sollten dann auf einem jungen Baum Seidenbändchen mit den Namen der Kinder des Jahrgangs ’22 flattern. (pascal)