Kraft: „Zum Glück ist meine Frau wieder da“
ÖSV-Adler Stefan Kraft greift bei der Nordischen WM in Planica an. Der Triple-Weltmeister erzählte im TT-Gespräch über sein WM-Ritual, Rückenwind und Russland.
Planica – Der dreifache Skisprung-Weltmeister Stefan Kraft zählt bei der Nordischen WM in Planica (ab morgen) erneut zu den Favoriten. Im TT-Gespräch blickte der 29-jährige Salzburger vor dem Saisonhöhepunkt über den Tellerrand hinaus.
Viele Menschen verbinden Slowenien mit der Fahrt ans Meer. Passt eine Nordische WM nach Planica?
Stefan Kraft: Es wird eine besondere WM, die Slowenen sind begeistert vom Skispringen, um nicht sogar zu sagen Skisprung-verrückt. Beim Skifliegen zum Saisonfinale herrscht immer Volksfeststimmung. Ich bin gespannt, welche Tribünen man für die WM aufgebaut hat, denn rund um die Schanzen gibt es nicht besonders viel Platz.
Die WM wird morgen offiziell eröffnet. Haben Sie ein Ritual vor jeder WM?
Kraft: Mir ist wichtig, mit dem Kopf nochmals weg vom Skispringen zu kommen, daher gehe ich gerne Langlaufen oder eine Skitour. Zum Glück ist meine Frau wieder da. Marisa war bis vor Kurzem zehn Wochen im Rahmen eines Freiwilligenprojekts in Afrika und wir genießen die gemeinsame Zeit vor der WM jetzt umso mehr. Wir waren noch in Hallein schön abendessen. Das ist schon ein bisschen Tradition bei uns.