Sport in Tirol

Die schönsten Ferien aller Zeiten für drei junge Eishockey-Cracks

Erinnerungen für die Ewigkeit: Ein Tiroler Eishockey-Trio spielte beim Pee-Wee Tournament in Quebec (Kanada) vor knapp 13.000 Zuschauern: Lucas Fritz, Paul Partl und Max Hofbauer (von links).
© privat

Quebec – „Zuerst hat Max ein bisschen Heimweh gehabt“, erzählte Martin Hofbauer über seinen 12-jährigen Sohn: „Und dann wollte er gar nicht mehr zurück nach Hause.“ Der Verteidiger der Innsbrucker Haie zählte gemeinsam mit Angreifer Paul Partl (ebenfalls HCI) und Torhüter Lucas Fritz (Finnland) zum Tiroler Trio, das Österreich (Austria Stars) zuletzt beim weltgrößten Nachwuchs-Eishockeyturnier vertrat. Und das höchst erfolgreich: Die rot-weiß-roten Zukunftshoffnungen schlossen das Pee-Wee Tournament im kanadischen Quebec (Kanada) auf Platz zwei ab.

Was nach einem Märchen klingt, ist wahr: Die Final-Niederlage gegen die Vermont Flames Academy (1:5) sahen im Stadion knapp 13.000 Zuschauer. „Egal, wohin man blickt – dort spielen die Kinder den ganzen Tag nur Eishockey. Das ist eine andere Welt“, war auch der mitgereiste Rainer Partl, Vater von Paul und Präsident des Tiroler Eishockeyverbandes, begeistert. Sein Sohn avancierte mit sechs Treffern zum österreichischen Top-Scorer. Die Schulferien in Kanada verbracht zu haben, hat sich gelohnt. Für den kanadischen Eishockey-Virus gibt es kein Heilmittel. (dale)

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