E-Pick-up kommt

Stellantis leuchtet hell wie nie am Firmament

Hierzulande gibt es die Stellantis-Tochtermarke RAM nur über inoffizielle Importeure. Demnächst wird es einen elektrischen Pick-up geben.
© Stellantis

Amsterdam – Wer hätte das gedacht, dass Sorgenkinder von einst mit gemeinsamer Kraft zu vorbildlichen Vorzugsschülern von heute mutieren können? Fiat bereitete vor einigen Jahren Kopfzerbrechen, Peugeot verursachte Stirnrunzeln, Opel bewirkte Kopfschütteln – heute ist das ganz anders, unter der Führung von Carlos Tavares haben sich die Marken zu Rentabilitätskaisern entwickelt. Der in mehreren Etappen entstandene Konzern Stellantis, in dem mehr als ein Dutzend Automarken ein neues Zuhause gefunden haben, erzielte im vergangenen Jahr einen weltweiten Umsatz von 179,6 Milliarden Euro. Das sind 18 Prozent mehr als die Einnahmen, die der Mehrmarkenverbund im Jahr 2021 vorweisen konnte. Stärker stieg der Nettogewinn, nämlich um 26 Prozent auf 16,8 Milliarden Euro. Der operative Gewinn liegt sogar noch höher, die Rendite wird mit 13 Prozent angegeben – damit liegt Stellantis bereits über dem Zielwert von 2030, der in der Unternehmensstrategie „Dare Forward“ im vorigen Jahr mit mehr als zwölf Prozent vorgegeben worden ist.

Stellantis präsentiert sich folglich mit seinem Markenportfolio und seinem Willen, die Transformation in Richtung Elektromobilität zu forcieren, gut aufgestellt. Derzeit ist der Konzern mit 23 verschiedenen Elektromodellreihen auf den Märkten unterwegs, in diesem Jahr sollen weitere neun – darunter der Jeep Avenger – dazukommen. Im Jahr 2030 will Stellantis einen Jahresumsatz von rund 300 Milliarden Euro erzielen.

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