Kitz-Boss Wetzl: „Der Heimsieg ist ein Muss“
Die Kitzbüheler Adler starten am Dienstag daheim (20 Uhr) gegen Fassa in die K.-o.-Phase.
Kitzbühel – Die Zufriedenheit mit der starken Leistung in der aktuellen Saison der Alps Hockey League (AHL) ist in Kitzbühel groß – der Ehrgeiz, die Saison aber noch möglichst lange fortzusetzen, ebenso. Dazu müssen die Adler nach dem klaren 4:1-Sieg in Meran zum Abschluss der Quali-Gruppe B morgen daheim (20 Uhr, Sportpark Kitzbühel) und am Donnerstag auswärts in den Pre-Play-offs der AHL die erste Hürde Fassa überspringen.
„Im Heimspiel morgen ist ein Sieg ein Muss“, gibt Sportdirektor Wilfrid Wetzl die Marschroute vor: „Sonst stehen wir im Rückspiel mit dem Rücken zur Wand.“ Notfalls muss in einem dritten Spiel am Samstag die Entscheidung fallen – aber auch wenn das wohl viele Zuschauer im Sportpark bedeuten würde, wollen die Kitzbüheler es nicht so weit kommen lassen. Zumal man Fassa im Grunddurchgang zweimal besiegen konnte: „Aber die haben sich personell noch verstärkt.“
Wie auch die Adler selbst, die mit Jannik Fröwis, Rok Kapel und Sandis Zolmanis ebenfalls Verstärkungen an Bord holten: „Die haben sich alle drei super integriert.“ Kein Wunder, ist der „gute Teamgeist“ laut Wetzl doch einer der Erfolgsgaranten: „Die Mannschaft ist richtig zusammengewachsen.“ Der sportliche Erfolg (Platz sieben im Grunddurchgang, Platz eins in Quali-Gruppe B) trage aber auch in der Außenwirkung Früchte, so Wetzl: „Wir arbeiten daran, dass Eishockey in Kitzbühel wieder an Stellenwert gewinnt.“ Bei diesem Vorhaben würde ein tiefer Play-off-Run natürlich sehr gelegen kommen: „Ich glaube, wir haben auch das Potenzial dazu.“ Aber eines nach dem anderen: „Wir schauen von Spiel zu Spiel.“