Streit um Brexit-Regeln

Sunak wirbt in Nordirland um Unterstützung für Einigung mit EU

Ankunft am Hafen von Belfast.
© APA/AFP/PAUL FAITH

Die am Montag erzielte Einigung soll einen jahrelangen Streit zwischen der EU und Großbritannien beenden. Damit wird der Handel zwischen Nordirland und dem Rest des Vereinigten Königreichs vereinfacht.

Belfast, London – Nach der Einigung mit der EU auf neue Brexit-Regeln für Nordirland hat der britische Premierminister Rishi Sunak an Ort und Stelle um Unterstützung geworben. Der konservative Regierungschef war in Nordirland unterwegs, um die Vereinbarungen zu erläutern. Die neu ausgehandelten Regeln sicherten der Provinz ihre Souveränität und einen festen Platz im Vereinigten Königreich, sagte Sunak am Dienstag dem Sender BBC.

Die am Montag erzielte Einigung soll einen jahrelangen Streit zwischen der EU und Großbritannien beenden. Damit wird der Handel zwischen Nordirland und dem Rest des Vereinigten Königreichs vereinfacht.

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Das nun veränderte Nordirland-Protokoll wurde ursprünglich im Zuge des britischen Abschieds aus der EU (Brexit) ausgehandelt. Es sieht vor, dass die Zollgrenze zwischen Großbritannien und der EU in der Irischen See verläuft. Damit sollte verhindert werden, dass Grenzkontrollen zwischen dem britischen Nordirland und dem EU-Mitglied Irland eingeführt werden müssen. Die protestantischen Anhänger der Union in Nordirland fühlten sich dadurch von Großbritannien abgeschnitten und forderten Änderungen.

Entscheidend ist nun, dass Sunak die unionistische Partei DUP (Democratic Unionist Party) überzeugen kann. Parteichef Jeffrey Donaldson lobte in der BBC den Mechanismus, dass Nordirland bei der Rolle von EU-Gesetzen für den eigenen Markt ein Vetorecht bekommen soll. Seine Partei werde den Deal nun jedoch ausführlich prüfen. Von einem wichtigen Kritiker aus den eigenen Reihen bekam Sunak Lob. Nordirland-Staatssekretär Steve Baker sprach von einem "großartigen Ergebnis". (APA)

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