Zum Motiv schweigt er

Verdächtiger legte Geständnis ab: Steirischer Polizist durch drei Schüsse getötet

Die Ermittlungen in Trieben dauern indes weiter an, der Tatort muss von den zuständigen Ermittlern noch freigegeben werden.
© APA/Scheriau

Vier Schüsse gab der Polizist (46) aus seiner Dienstwaffe ab, drei davon trafen seinen Vorgesetzten tödlich. Der Verdächtige war bei seiner Einvernahme geständig, machte aber laut Staatsanwaltschaft Leoben keine weiteren Angaben.

Trieben ‒ Ein Tag nach dem folgenschweren Zwischenfall auf der Polizeiinspektion Trieben, bei dem der Postenkommandant erschossen wurde, veröffentlichte die Polizei neue Ermittlungsergebnisse. Der 46-jährige Polizist gestand, auf seinen Vorgesetzten (59) geschossen zu haben. Insgesamt vier Schüsse gab er dabei aus seiner Dienstwaffe ab, drei davon trafen den Kommandanten tödlich. Nähere Angaben zum Sachverhalt verweigerte er jedoch.

📽️ Video | Tödlicher Schusswechsel in Trieben

Gegen 7.45 Uhr fielen die tödlichen Schüsse, trotz sofortiger Hilfe war der 59-Jährige nicht mehr zu retten. Das Motiv des Kollegen war bisher unklar, seitens der Ermittler gab es vorerst keine weiteren Angaben dazu. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Salzburg geführt.

Die Polizeiinspektion Trieben bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen, da der Tatort erst wieder freigegeben werden muss. Die Polizeiinspektion Rottenmann übernimmt derzeit das Überwachungsrayon. Alle Angehörigen werden weiterhin von der Seelsorgerin der steirischen Polizei sowie dem Peer Support des Innenministeriums - psychologische Unterstützung durch geschulte Beamte - betreut.

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