Fälle in Kitzbühel und Seefeld

Finanzamts-SMS entpuppten sich als Betrug: 58-Jähriger und 19-Jährige abgezockt

Symbolfoto.
© dpa/Mirgeler

Kitzbühel, Seefeld – Ein 58-Jähriger und eine 19-Jährige sind in Kitzbühel und Seefeld offenbar Internetbetrügern aufgesessen. Wie die Polizei berichtet, bekamen beide – unabhängig voneinander – SMS-Nachrichten, die angeblich vom Finanzamt waren. Darin hieß es, dass mehrere Rechnungen offen seien und Mahnungen nicht beachtet worden wären. Auch ein Link war angehängt – über ihn solle man den ausständigen Betrag begleichen, hieß es.

Ein 58-jähriger Brite, der die SMS am Dienstagnachmittag erhielt, überwies über den Link einen dreistelligen Betrag. Eine 19-jährige Österreicherin, die am Mittwoch mit der selben Masche kontaktiert wurde, überwies ebenfalls einen dreistelligen Eurobetrag. Als die junge Frau dann beim Finanzamt nachfragte, was es mit den offenen Beträgen auf sich habe, flog der Betrug auf. Die Mitarbeiter teilten ihr mit, dass sie keine offenen Beträge hätte und auch keine SMS verschickt worden sei. (TT.com)

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