Hohe Tauern

Projekt im Nationalpark: Dem Schneehuhn in Tirol auf der Spur

Der Lebensraum des Alpenschneehuhns könnte aufgrund des Klima­wandels drastisch schrumpfen.
© Nationalpark Hohe Tauern/Gressmann

Innsbruck – Noch gilt das Alpenschneehuhn nicht als gefährdete Art, durch den Klimawandel könnte der Lebensraum der Tiere in den kommenden Jahrzehnten aber drastisch schrumpfen. Um herauszufinden, wie sich die Population der scheuen Vögel durch die steigenden Temperaturen entwickelt, läuft im Nationalpark Hohe Tauern ein Monitoringprojekt. „Wir wissen nicht, wie viele dieser Tiere im Nationalpark leben“, erklärt der Tiroler Nationalparkdirektor Hermann Stotter. „Über Zusammenhänge von Klimaveränderungen und Schneehuhn-Population ist zu wenig bekannt.“

Diese sei nur eine von vielen Aktionen, die den Erhalt von Flora und Fauna in Tirol fördern, betont Naturschutzlandesrat René Zumtobel (SPÖ) anlässlich des morgigen Tages des Artenschutzes. Besonders das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger lobt er und bittet andere, es ihnen gleichzutun. (TT)

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Catharina Oblasser

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