Kämpferische Komplizinnen: Frauenfilm in Cineplexx und Metropolkino Innsbruck
Metropol- und Leokino machen zum Tag der Frau weibliches Filmschaffen sichtbarer.
Innsbruck – Die Lange Nacht des Frauenfilms 2020 im Innsbrucker Metropol-Kino war 2020 eine der letzten Veranstaltungen, bevor sich soziales Miteinander in die pandemiebedingte Isolation verabschiedete. Heuer findet die Filmreihe nach zweijähriger Zwangspause erneut statt.
Zum 20. Mal steht das Mehrsaalkino in der Innstraße am Samstag, 11. März, ganz im Zeichen des so genannten Frauenfilms. Gezeigt würden Filme, die Mädchen und Frauen in ihrem Kampf für gleiche Rechte und Chancen sowie Selbstbestimmung begleiten, kündigt Innsbrucks Frauenstadträtin Elisabeth Mayr (SPÖ) an.
Auf dem Programm stehen unter anderem der Kinderfilmklassiker „Pippi in Taka-Tuka-Land“ (14 Uhr), Kurdwin Ayubs mehrfach ausgezeichnetes Coming-of-Age-Drama „Sonne“ (17.50 Uhr) und der Dokumentarfilm „Be My Voice“ (22.15 Uhr) über die Proteste von Frauen gegen das reaktionäre Mullah-Regime im Iran. Die Komödie „Mission Ulja Funk“ kommt um 15.50 Uhr zur Österreichpremiere.
Im Innsbrucker Leokino macht die Reihe „kinovi[sie]on“ weibliches Filmschaffen jeden Monat sichtbar. Am Internationalen Frauentag (8. März) wird dieses Engagement intensiviert. Heuer findet neben Filmpräsentationen – darunter die Tirolpremieren der Mediensatire „Canale Grande“ (18 Uhr) und von Annie Ernaux’ Essayfilm „Les Années Super 8“ (19.45 Uhr) – auch ein „Film-Kompliz*innen“-Workshop mit der Regisseurin und Aktivistin Wilbirg Brainin-Donnenberg statt. Noch können sich Interessierte unter kinovisieon@leokino.at anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos. (TT)