125 Jahre Feuerwehr-Geschichte in Innsbruck: Einsätze enden, Werte bleiben
Innsbrucks Stadtarchiv hat 125 Jahre Berufsfeuerwehr-Geschichte in eine Broschüre voll spannender Aufnahmen gepackt.
Innsbruck – Sie ist ein bleibendes Dokument des großen Feuerwehr-Jubiläumsjahres 2022 – die neue 48-seitige Broschüre „Mit vollem Einsatz – 125 Jahre Berufsfeuerwehr Innsbruck“. Matthias Egger und Christof Aichner vom Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck – die im Vorjahr ebendort schon die gleichnamige, äußerst gelungene Jubiläumsausstellung kuratiert hatten – gestalteten das kompakte Werk als Kaleidoskop aus fesselnden, teils bislang unveröffentlichten Archivbildern.
Diese zeigen – auch in ungewöhnlichen Gegenüberstellungen – das fordernde Einsatzspektrum der Berufsfeuerwehr im Wandel der Zeit, bilden Kontinuitäten, aber auch radikale Veränderungen ab, etwa im Bereich Ausbildung und Ausrüstung.
Das erste Innsbrucker Feuerwehrauto (um 1920) ist in der von der Berufsfeuerwehr herausgegebenen Broschüre ebenso zu sehen wie Bilder von Großeinsätzen (Brand der Firma Retter am Innrain, 1968) oder spektakulären Übungen. Bei der gestrigen Präsentation – im Beisein von Vize-BM Hannes Anzengruber (ÖVP), StR Uschi Schwarzl (Grüne) sowie pensionierten und aktiven KameradInnen der Berufsfeuerwehr – stellte Branddirektor Helmut Hager eines klar: „Was unsere Vorgänger geleistet haben, ist sehr beeindruckend. Ich bin aber auch zuversichtlich, dass ihre Werte wie Hilfs- und Einsatzbereitschaft noch heute weiterleben.“ Die Broschüre „Mit vollem Einsatz“ ist im Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck erhältlich. (md)