Viertelfinale des ÖHB-Cups

27:28-Niederlage für Schwazer Handballer: David hätte Goliath fast ein Bein gestellt

Trotz großem Kampfgeist mussten die Schwazer Handballer (mit Nationalspieler Michael Miskovez, rot) am Samstag in Hard das Aus im Viertelfinale des ÖHB-Cups hinnehmen (Archivfoto).
© Falk

27:28-Niederlage in Hard: Die Schwazer Handballer schrammten am Samstag knapp an einer Cup-Sensation vorbei.

Hard – Lange ließ der Cup mit seinen eigenen Gesetzen die Schwazer Handballer am Samstag im Viertelfinal-Gastspiel beim HC Hard von der Sensation träumen. Um nicht zu sagen: bis zum bitteren Ende. Denn die ersatzgeschwächten Adler (u. a. ohne Petar Medic und Sebastian Spendier) wuchsen über sich hinaus, lagen zur Halbzeit mit 14:10 in Führung und durften mit dem Final-Four-Turnier liebäugeln. Ein großer Beitrag in der denkwürdigen Begegnung: Flügel-Hoffnung Lukas Prader erzielte sechs Treffer.

Letztlich wich die Euphorie einer herben Enttäuschung. Vor allem Nico Schnabl (zehn Tore) zeigte seine Klasse und rettete die hochfavorisierten Vorarlberger zu einem 28:27-Heimsieg. „Wir haben viel richtig gemacht und können uns lediglich vorwerfen, die Führung nicht über die Zeit gerettet zu haben“, betonte Schwaz-Trainer Klaus Hagleitner.