Kampf um Basketball-Krone

Mit Derby-Sieg ins Play-off: Swarco Raiders schlugen Kufstein Towers

Die Swarco Raiders (mit Lisandro Pascasio, r.) schlugen die Kufstein Towers im Tiroler Derby mit 101:74.
© Osterauer

Die Swarco Raiders Basketballer sind nach dem 101:74 gegen die Pirlo Kufstein Towers Sieger im Grunddurchgang der zweiten Bundesliga.

Kufstein – Im Kampf um die Tiroler Basketball-Krone lieferten die Swarco Raiders am Samstag eine Machtdemonstration ab. Die Innsbrucker gewannen das Derby bei den Pirlo Kufstein Towers klar mit 101:74 (48:40) und beenden den Grunddurchgang damit nach zuletzt zwei Niederlagen wieder mit einem Sieg.

Damit holten sich die Raiders auch den Sieg im Grunddurchgang der West-Liga, nachdem Salzburg zuhause gegen KOS Celovec mit 76:81 verlor. In den direkten Duellen mit den punktegleichen Mozartstädtern hatten die Innsbrucker die Nase dank mehr Körben hauchdünn voran.

„Ein Sieg im Tiroler Derby bedeutet uns immer viel. Wir haben uns die Butter nicht vom Brot nehmen lassen und haben verdient gewonnen. Jetzt sind wir bereit für die Play-offs“, sagte Raiders-Kapitän Stefan Oberhauser, der am Samstag krankheitsbedingt nicht am Parkett stand.

Dafür lieferten seine Teamkollegen eine starke Show: Filip Mileta (25 Punkte) und Jiri Dedek (22) führten ihr Team zum Sieg. Towers-Neuzugang Karlo Lebo konnte auch mit 35 Punkten die Niederlage nicht verhindern. Für die Kufsteiner war es die 15. Niederlage im 19. Saisonspiel.

Für die Raiders geht es indes nach 13 Siegen weiter. Und Mileta und Dedek sollen ebenso wie Timur Bas der Schlüssel zum Erfolg sein. „Wir haben drei große Glücksgriffe getan mit diesen neuen Spielern, jetzt wollen wir ins Finale und wenn wir dort sind, dann auch dort gewinnen“, sagt Oberhauser.

Glücksgriffe deshalb, weil das Trio nach dem Wettskandal als „Ersatz“ diente. Drei slowenische Legionäre stehen unter Wettbetrugsverdacht und wurden aus dem Kader entlassen. Es gilt die Unschuldsvermutung. Nun wollen die Raiders mit den Neuen an Bord wachsen und gemeinsam reifen. Im Play-off wartet nun zum Auftakt Deutsch-Wagram, der Vierte der Ost-Liga.

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