Tiroler Blasmusikanten bereiten 100-jähriges Jubiläum 2025 vor
Die Vertreter von 301 Tiroler Musikkapellen trafen sich in Osttirol zur Generalversammlung.
Matrei i. O. – Der Blasmusikverband Tirol feiert sein 100-jähriges Bestehen zwar erst in zwei Jahren, doch die Vorbereitungen für die Jubiläumsfestlichkeiten im Jahr 2025 sind bereits angelaufen. Das berichteten die Verantwortlichen beim jüngsten Treffen im Tauerncenter, wo Verbandspräsident Günther Platter auch einige Ehrengäste begrüßen konnte. Nach Corona-bedingter Pause fand die Generalversammlung des Blasmusikverbandes heuer nämlich in Matrei in Osttirol statt.
Nicht weniger als 301 Kapellen sind aktuell im Verband organisiert. Zur Generalversammlung darf jeder Klangkörper bis zu drei Mitglieder entsenden, der jeweilige Musikbezirk zusätzlich bis zu vier Delegierte. Neben den Berichten der Vorstandsmitglieder rückte in Matrei naturgemäß die Musik in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Alban, umrahmt von der Musikkapelle Matrei in Osttirol, gestaltete diese auch die Generalversammlung.
Der Blasmusikverband betonte besonders das kürzlich abgeschlossene Projekt „Neue Blasmusik aus Tirol“, bei dem neue Kompositionen aus Tirol von vier Kapellen eingespielt werden. Die Partituren dieser zeitgenössischen Musikstücke sind online zugänglich. An alle Kapellen wurden außerdem Tonträger mit den Aufnahmen ausgegeben, damit die Kompositionen in das Repertoire aufgenommen werden. Höhepunkte im heurigen Vereinsjahr sind der Jugendblasorchesterwettbewerb am 25. März in Innsbruck und die Tiroler Bläserwoche Anfang Juli.
Pepi Fauster, langjähriger Obmann des Verbandes Südtiroler Musikkapellen und jetziger Ehrenobmann, wurde für seine Verdienste und die gute Zusammenarbeit mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. (TT)