200.000-Euro-Schirm vom Land für Nachhaltigkeit im Bezirk Imst
Roppen – Für Tourismusverbände ist die Position eines Nachhaltigkeitskoordinators bereits Gesetz. Und tatsächlich erfreut man sich im Ötztal eines rührigen Managers und auch der Imst Tourismus ist auf dem richtigen Weg. Im Pitztal hingegen ist die Stelle inzwischen wieder unbesetzt. Nun wird mithilfe der Landesregierung beim Imster EU-Förderverein Regio Imst eine „Personalressource“ geschaffen: „Ab Mitte April ist eine zusätzliche Person angestellt, die sich um Nachhaltigkeits- und Mobilitätsprojekte kümmern wird“, sagt Markus Mauracher, Geschäftsführer von Regio Imst. Zeitgleich verkündete das Land Tirol, dass ein „Schirmprojekt für nachhaltige Projekte“ im Bezirks Imst gespannt wird. 200.000 Euro schwer, wie Mauracher erklärt.
Der oder die Nachhaltigkeitsbeauftragte sollte gewissermaßen eine Klammer zwischen den Tourismusverbänden und den Gemeinden darstellen. In Zusammenarbeit mit KEM-Chefin Gisela Egger (Klima- und Energie Modellregion) sollen Klima-Anpassungsprojekte wie auch innovative Mobilitätsideen als Lösungsansätze entwickelt und umgesetzt werden.
Dazu gehört auch das „Schirmprojekt“: „Die neue Förderperiode für Leader beginnt erst im Oktober“, erläutert Mauracher. Die 200.000 Euro seien als Zwischenfinanzierung kleinerer Projekte gedacht. (pascal)