Haydnplatz wurde abgeriegelt

Anonymer Anrufer löste Großeinsatz von Polizei und Cobra in Innsbruck aus

Spezialeinheiten der Polizei beim Einsatz am Innsbrucker Haydnplatz.
© zeitungsfoto.at/Liebl Daniel

Mit einem schlechten Scherz löste ein Anrufer Mittwochmittag einen Großeinsatz am Innsbrucker Haydnplatz aus. Der Unbekannte teilte der Polizei aus einer Telefonzelle mit, ein Mann würde am Fenster mit einer Waffe hantieren. Der Auftakt für einen Großeinsatz, an dem auch Cobra-Beamte beteiligt waren.

Innsbruck ‒ "Ein Mann steht am Fenster mit einer Waffe und schreit wild herum." Diese Meldung von einem anonymen Anrufer (aus einer Telefonzelle) ging am Mittwoch gegen 12.30 Uhr bei der Innsbrucker Polizei ein.

Schauplatz sei laut dessen Aussagen ein Haus am Haydnplatz in Stadtteil Saggen. Er nannte dabei auch die konkrete Wohnung und Zimmernummer.

Sofort wurde Großalarm ausgelöst. Bis zu 30 Beamte von Polizei, Cobra und der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) rückten aus. Der Haydnplatz wurde abgeriegelt und das Haus durchsucht.

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Zimmer leer, Einsatz abgebrochen

Doch in dem genannten Zimmer und in unmittelbaren Umgebung wurde niemand angetroffen. Und so wurde der Einsatz nach rund einer Stunde wieder beendet.

Es stellte sich heraus, dass der Anrufer alles erfunden hatte, hieß es von der Polizei. Am Nachmittag konnte nämlich der Besitzer bzw. Bewohner jener Wohnung ausfindig gemacht werden, in der der Bewaffnete gestanden haben soll.

Allerdings ergaben sich dabei keine Hinweise, dass der Mann mit einer Pistole am Fenster hantiert hatte. Zu dem Anrufer selbst konnte kein Kontakt aufgenommen werden. (TT.com)

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