Platz vier am Fieberbrunner Wildseeloder: Rainer greift nach dem WM-Titel
Sonne und eine pulvrige Neuschneeschicht: „Das Warten hat sich gelohnt“, schwärmte nicht nur Snowboard-Sieger Jonathan Penfield in Fieberbrunn.
Fieberbunn – Die Ansprüche sind gestiegen. Und so sagte der Tiroler Ski-Freerider Valentin Rainer nach dem eigentlich starken vierten Platz beim „Heimspiel“ am Fieberbrunner Wildseeloder: „Das war nicht mein bester Run, aber er war recht solide.“ Wenn man weiß, dass sich der 24-Jährige eine Stunde vor dem Start am Daumen verletzt hatte, strahlte die spektakuläre Fahrt freilich in einem ganz anderen, helleren Licht. Der Milser behält damit vor dem Finale in Verbier (zwischen 25. März und 2. April) die Gesamtführung und greift im Freeride-Mekka nach dem WM-Titel.
Das weltmeisterliche Gefühl kennt die Wahl-Innsbruckerin Manuela Mandl schon seit ihrem Snowboard-Triumph im Jahre 2018 bestens. Am Donnerstag verabschiedete sich die Wienerin von der Szene, absolvierte sie doch in Fieberbrunn ihren letzten Wettkampf. „Es war eine großartige Zeit und ich hatte heute einen super Abschluss hier. Es ist an der Zeit, der nächsten Generation die Bühne zu überlassen.“ Wie gut Mandl immer noch ist, demonstrierte Platz zwei hinter der Kanadierin Katie Anderson, die vorzeitig den WM-Titel fixierte.
Bei den Skifahrerinnen siegte die dreifache Weltmeisterin Arianna Tricomi (ITA), in Fieberbrunn mit einer Wildcard am Start, bei den Snowboard-Herren war Jonathan Penfield (USA) nicht zu schlagen.
Freeride World Tour
Fieberbrunn Pro:
Ski Herren: 1. Andrew Pollard (USA); 2. Maxime Chabloz (SUI); 3. Oscar Mandin (FRA); 4. Valentin Rainer (AUT).
Gesamt: 1. Rainer 26.920; 2. Chabloz 25.480; 3. Pollard 25.060; 4. Hitzig (GER/24.700).
Ski Damen: 1. Arianna Tricomi (ITA); 2. Justine Dufour-Lapointe (CAN); 3. Megane Betend (FRA).
Gesamt: 1. Dufour-Lapointe 25.120.
Snowboard Männer: 1. Jonathan Penfield (USA); 2. Ludovic Guillot-Diat (FRA); 3. Liam Rivera (MEX).
Gesamt: 1. Guillot-Diat 28.000.
Snowboard Frauen: 1. Katie Anderson (CAN); 2. Manuela Mandl (AUT); 3. Anna Orlova.
Gesamt: 1. Anderson 32.500.