Anlaufstelle für Frauen in Notlagen: Neuer Standort für Dowas in Innsbruck
Innsbruck – Eine Lösung für akute Platzprobleme hat der Verein Dowas am Domanigweg 3 gefunden. Die Anlaufstelle für Frauen in Notlagen, mit existenziellen Problemen und für wohnungslose Frauen soll demnach 2025 an den neuen zentralen Standort übersiedeln. „Durch die Umsiedlung können die bestehenden Dowas-Standorte aufgelassen und an einer zentralen Stelle zusammengeführt und in Not geratene Frauen und Familien noch besser betreut werden“, sagte der für Soziales zuständige Vizebürgermeister Johannes Anzengruber. Auf den 997 m² finden neben den Büros auch Frauen-Notwohnungen Platz. Vom „Bohren dicker Bretter“ spricht SP-Frauenstadträtin Elisabeth Mayr, die den Antrag auf Übersiedlung bereits vor vier Jahren gestellt hat. Die Notwendigkeit sei inzwischen gewachsen.
Das Objekt am Domanigweg 3, das der Innsbrucker Immobiliengesellschaft gehört, wird ab heuer saniert und aufgestockt. Ab 2025 soll es nicht nur vom Dowas, sondern auch vom Jugendland genützt werden. Die Stadt (35 Prozent) und das Land (65 Prozent) übernehmen die Mietkosten für Dowas von 28.000 Euro. (TT)