Grünanlagen in der Stadt

129 Bäume gefällt, aber 219 Bäume gepflanzt

Sorgen für ein lebenswertes Grün in der Stadt: Gemeinsam mit Stadträtin Uschi Schwarzl (2. v.r.) stellten (v.l.) Stefan Engele (Pflege und Service), Markus Pinter (Planung und Bau), Amtsleiter Thomas Klingler und Alexander Legniti (Friedhöfe) sowie die Stadtgärtnerinnen Elke und Nina (vorne) ihre facettenreichen Tätigkeiten aus dem Jahr 2022 vor und gaben einen Ausblick auf weitere Vorhaben.
© IKM/A. Steinacker

Innsbruck – 1,3 Millionen Quadratmeter Grünflächen, 90.000 überwinterte Blumenzwiebeln, 65.000 Sommerblumen und insgesamt 25.000 Bäume – Naturliebhaber blühen angesichts solcher Zahlen auf.

Das Amt für Grünanlagen der Stadt Innsbruck versuchte gestern sein wachsendes Betätigungsfeld in Zahlen zu fassen und zog Bilanz. „Das umfassende Aufgabengebiet reicht von Spielplätzen und Grünflächen bei Schulen und Kindergärten über Hundefreilaufflächen bis hin zu den Friedhöfen“, erklärte die ressortzuständige Stadträtin Uschi Schwarzl.

Für die 106 MitarbeiterInnen, acht Lehrlinge und 47 Saisonarbeitskräfte beginnt jetzt die arbeitsreichste Zeit des Jahres. Bevor 90.000 Tulpen, Hyazinthen und Narzissen aufblühen, müssen Beete hergerichtet und Parkbänke aufgestellt werden. Im April folgen 20.000 Frühjahrsblüher wie Gänseblümchen, Primeln, Ranunkeln, Stiefmütterchen und Vergissmeinnicht, dann strecken ab Mai 65.000 Sommerblumen ihre Köpfe Richtung Sonne. Im Stadtgebiet gibt es inzwischen 20.000 Quadratmeter Blumen- und Dauerwiesen. Aus der Bevölkerung gebe es viel Wertschätzung für die Arbeit, sagt Amtsleiter Thomas Klingler.

Hauptaufgabe des Amtes ist aber vor allem auch die Aufzucht von rund 85.000 Einjahresblumen, die nicht nur in den Parks, sondern zum Beispiel auch auf den Ehrengräbern der Stadt gesetzt werden. Dafür gibt es 1600 Quadratmeter Hochglas- und 750 Quadratmeter Folienhausfläche.

Kritisiert werden in Innsbruck immer wieder Baumfällungen – wie zuletzt am Bozner Platz. Schwarzl verweist hingegen auf eine positive Baumbilanz. „2022 wurden 219 neue Bäume gepflanzt, dem gegenüber stehen 129 Bäume, die aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten“, berichtet sie. 4500 Baumpflegemaßnahmen und insgesamt 15.000 Arbeitsstunden wurden 2022 durchgeführt, so Referatsleiter Stefan Engele (Pflege und Service). Für alle sieben städtischen Friedhofsanlagen mit immerhin 25.500 Grabstätten ist wiederum die Innsbrucker Friedhofsverwaltung zuständig. 2022 wurde hier der „Garten des Friedens“ als alternativer Bestattungshain am Ostfriedhof in Pradl umgesetzt.

Lebhafter geht es auf den Spielplätzen zu. Die Sanierungsoffensive wurde 2022 fortgesetzt: etwa beim Spielplatz im Stadtpark Rapoldi, auf der Naturspielwiese am Campagne-Areal und bei der Umgestaltung des Haydnplatzes. Heuer kommen der Grüngürtel in der Reichenau und der Ursulinenpark in der Höttinger Au an die Reihe. (TT, mr)

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