21:26: Für Schwaz gab es im Westen nichts zu holen
Schwaz Handball Tirol verlor das HLA-Westderby in Bregenz mit 21:26 (13:15). Medalp Innsbruck startet am Sonntag gegen Atzgersdorf ins Play-off.
Bregenz – Der Matchplan mit Punktgewinn blieb unvollendet. Für Sparkasse Schwaz Handball Tirol gab es am Samstag im Westderby gegen Bregenz nichts zu holen. Die Adler verloren beim Rekordmeister trotz gefälliger Leistung in den ersten 20 Minuten (9:6-Führung) mit 21:26 (13:15). Die Vorarlberger indes durften nach zuletzt vier Niederlagen in fünf Pflichtspielen endlich wieder jubeln. Für Schwaz gab es bei der Rückfahrt durch den Arlberg nichts Neues – man bleibt auf Kurs Richtung Abstiegsrunde. Der Truppe von Trainer Klaus Hagleitner, der wegen Schiedsrichterkritik von Co-Trainer Valdis Lebanovskis ersetzt wurde, fehlte offensiv die Durchschlagskraft und sie erzielte nach der Pause nur noch acht Treffer.
„Wir hätten uns mehr ausgerechnet, da Bregenz in den vergangenen Wochen nicht so souverän gespielt hat. Leider ist das Spiel zehn Minuten vor der Pause gekippt, davon haben wir uns nicht mehr erholt“, sagte Lebanovskis. Für Topscorer Filip Peric (7 Tore) und Co. heißt es nun in den verbleibenden drei Spielen möglichst viele Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu sammeln.
Im Aufstiegs-Play-off der HLA-Challenge wird es für medalp Innsbruck ernst. Zum Auftakt geht es am Sonntag (18 Uhr) auswärts gegen den Grunddurchgangssieger WAT Atzgersdorf. „Wir sind voll motiviert, jetzt warten zehn herausfordernde Runden auf uns“, sagte Innsbruck-Spieler Simon Sabath vor der Abreise nach Wien. (ben)