MotoGP startet in Portugal

KTM vor schwerer Saison: „Wir sitzen etwas auf Nadeln“

Ob es für KTM ein Vorbeikommen am Ducati-Paket mit Weltmeister Francesco Bagnaia (ITA/r.) gibt, wird sich erst zeigen.
© AFP

Schlaflose Nächte bei KTM: Wenn am Freitag die neue MotoGP-Saison in Portugal startet, sieht KTM-Sportmanager Heinz Kinigadner den rot-weiß-roten Rennstall vor einer harten Saison.

Wie zuversichtlich gehen Sie – mit Blick auf KTM – in die neue MotoGP-Saison?

Heinz Kinigadner: Ehrlich gesagt befinden wir uns ein wenig in einer Schockstarre. Wir sitzen etwas auf Nadeln. Es waren heuer nicht viele Testtage und nach den ersten Ausfahrten in Malaysia (10.–12. Februar) waren wir happy. Wir waren schneller als im Vorjahr. Nach den Testtagen in Portugal (11./12. März) sind wir aber ernüchtert. Die Konkurrenz ist noch einmal schneller geworden und wir sind hinten herumgekrebst. Das hat uns schlaflose Nächte bereitet.

Das klingt nicht gut.

Kinigadner: Brad Binder hat dann darauf bestanden, mit dem Vorjahrs-Set-up vom letzten Rennen 2022 (Valencia, Anm.) zu fahren, und auf einmal waren wir um eine Sekunde schneller. Es ist alles sehr frustrierend, da wir nicht wissen, woher das alles kommt.

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