Emotionale Debatte

Vermarktungsverein „Pitztal Regional“ vor einer Neuaufstellung

Der neue Vorstand wurde letztlich einstimmig bestätigt.
© Paschinger

Wenns – Die Stimmung drohte zu kippen: Im Rahmen der ersten Jahreshauptversammlung des Vermarktungsvereins „Pitztal Regional“ seit Corona kochten Emotionen und Fragen hoch. Dennoch wurde die Kassaprüfung mit überwältigender Mehrheit abgesegnet und ein neuer Vorstand mit 14 Mitgliedern einstimmig bestätigt.

Die beiden ehrenamtlichen Obleute Andrea Lechleitner und Markus Kirschner gaben noch einmal einen Überblick über das Werden des neuen Pitztaler Schlachthauses in Wenns und den endlich gewonnenen Metzger, mit dem man so zufrieden ist. 82 Rinder, 26 Schafe, neun Schweine habe er für Pitztal Regional geschlachtet und 250 Mischpakete wurden verkauft. Gut 133.000 Euro brachte das ein, der Verein verfüge über ein Plus von knapp 21.000 Euro.

Ihm seien andere Zahlen „von euch“ vorgelegt worden, ärgerte sich der Wenner Altbürgermeister Walter Schöpf, der maßgeblich an der Verwirklichung des Schlachthauses beteiligt war. Außerdem werde er nicht mehr zu Vorstandssitzungen eingeladen. Lechleitner versuchte zu erklären: Die geschlachteten Tiere beziehen sich auf den Verein Pitztal Regional, Schöpfs Nachfolger sei Patrick Holzknecht. In weiteren Wortmeldungen wurde der Verein auch in Frage gestellt. Letztlich erinnerte Andrä Neururer daran, dass es um Augenhöhe, Wertschätzung und Verbindlichkeit gehe.

Lechleitner und Kirschner hatten schon zuvor angekündigt, ihr Amt zurückzulegen. Dass sich während der Sitzung die Kandidatenschar für den Vorstand auf 14 erhöhte, zeugte von einem Bekenntnis zum Verein, der sich freilich neu aufstellen muss.

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