Ausmaß noch unklar

Erdrutsch begrub Häuser in Ecuador, offenbar sechs Menschen gerettet

Mehrere Häuser wurden in Ecuador von Erdmassen begraben. Das Ausmaß ist noch unklar, jedenfalls sollen sechs Menschen gerettet worden sein.

Quito – Ein Erdrutsch hat in Ecuador Medienberichten zufolge mehrere Häuser begraben. Das Unglück habe sich am Sonntagabend (Ortszeit) im Bezirk Alausí in der Anden-Provinz Chimborazo ereignet, teilte die Polizei mit. Feuerwehr und Rettungsdienste seien im Einsatz. Sechs Menschen seien bisher gerettet worden. Über das genaue Ausmaß gab es zunächst keine offiziellen Angaben.

Örtliche Medien in dem südamerikanischen Land berichteten, mehrere Menschen seien noch in verschütteten Häusern eingeschlossen. Anrainer beteiligten sich mit Schaufeln und Taschenlampen an der Suche nach möglichen Opfern. Präsident Guillermo Lasso schrieb auf Twitter, er habe die zuständigen Notdienste aktiviert. Feuerwehren aus anderen Gegenden seien zur Unterstützung auf dem Weg. Auch Suchhunde und Drohnen seien geschickt worden, teilten die Behörden mit.

Alausí liegt in etwa 2.300 Metern Höhe und etwa 100 Kilometer südlich des ruhenden Vulkans Chimborazo (6.263 Meter), der der Provinz ihren Namen gibt. Vor knapp zehn Tagen waren bei einem Erdbeben im Süden Ecuadors mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Besonders betroffen war die Provinz El Oro an der Pazifikküste. (APA, dpa)

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