Kritik an Schulführung

FPÖ zog Antrag zu privater Musikschule in Innsbruck zurück

Innsbruck – Die FPÖ hat in der jüngsten Sitzung des Tiroler Landtags einen geplanten dringlichen Antrag zur Zukunft der „Johann Sebastian Bach Musikschule“ (JSBM) in Innsbruck wieder zurückgezogen. Wie mehrfach berichtet, sieht sich die private Musikschule mit Öffentlichkeitsrecht gezwungen, mit Ende des Schuljahres zu schließen: Nach Verhandlungen mit Stadt und Land sei der Versuch, den langfristigen Fortbestand der Schule durch eine gesicherte Finanzierung zu ermöglichen, „endgültig gescheitert“, erklärten die Schulverantwortlichen.

Daraufhin wollte die FPÖ die Landesregierung per Antrag u. a. ersuchen, einen neuen Fördervertrag mit der JSBM abzuschließen. Doch die Schulverantwortlichen – Träger ist die Evangelische Pfarrgemeinde A. u. H. B. Innsbruck-Christuskirche über die gemeinnützige „Musik. Bildung. Begegnung GmbH“ – stellten klar, bezüglich dieses Vorstoßes nie von der FPÖ kontaktiert worden zu sein und keine Nähe zu irgendeiner im Landtag oder Gemeinderat vertretenen Partei zu haben.

Die FPÖ reagierte darauf sehr verschnupft: Landesparteiobmann Markus Abwerzger und Vize-BM Markus Lassenberger aus Innsbruck warfen der Schulführung vor, „Ideologie vor das Wohl von Kindern und Jugendlichen und deren Eltern zu stellen“. Am Ende wurde der Antrag dann eben zurückgezogen. (md)

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