Erste Frau im Vorstand

Manuela Waldner wird neue ÖBB-Finanzvorständin

Die 42-jährige gilt als Top-Managerin mit hoher Qualifikation im Mobilitätsbereich und fundierten finanzwirtschaftlichen Erfahrungen.

Wien – Der Aufsichtsrat der ÖBB-Holding hat heute einstimmig Manuela Waldner per 1. Juli 2023 für eine Dauer von 5 Jahren in den Vorstand berufen, wie aus einer Aussendung am Dienstagabend hervorgeht. Die Managerin folgt im Holding-Vorstand Arnold Schiefer (FPÖ) nach, der die ÖBB auf eigenen Wunsch vorzeitig zur Jahresmitte verlässt.

Die parteiunabhängige Waldner ist laut Aussendung die erste Frau in der Geschichte der ÖBB, die es in den Vorstand der Holding geschafft hat. Die 42-jährige gilt als Top-Managerin mit hoher Qualifikation im Mobilitätsbereich und fundierten finanzwirtschaftlichen Erfahrungen. Die studierte Betriebswirtin ist den Angaben zufolge derzeit Partnerin und Geschäftsführerin bei der Boston Consulting Group Austria. Sie habe sich aus einem sehr breiten Kreis von Bewerberinnen und Bewerbern mit ihrer Expertise und Erfahrung durchsetzen und im Hearing überzeugen können, heißt es in der Aussendung.

"Waldner ist eine ausgewiesene Expertin - mit viel Erfahrung im Bereich der Mobilität genauso wie der digitalen und grünen Transformation. Sie bringt genau die Kompetenzen mit, die unsere Bahn am Weg in die klimaneutrale Zukunft braucht. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit", hieß es seitens Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne). "Und ich darf mich an dieser Stelle auch bei Arnold Schiefer bedanken - er hat diese Aufgabe in den vergangenen Jahren mit viel Engagement erfüllt. Ich wünsche ihm für seinen weiteren Weg alles Gute." (APA)

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