Keine Schäden oder Verletzten

Erdbeben der Stärke 4,6 in mittelitalienischer Region Molise

Menschen rannten auf die Straße. Berichte über Schäden oder Opfer lagen keine vor. Der Erdstoß wurde auch in den Nachbarregionen Kampanien, Apulien, Abruzzen und Latium gespürt.

Rom – Ein Erdbeben der Stärke 4,6 hat sich am Donnerstagnachmittag in der mittelitalienischen Region Molise ereignet. Laut Angaben des Erdbebendienstes INGV lag das Epizentrum in der Provinz Campobasso. Mehrere Anrainer rannten besorgt auf die Straße. Die Feuerwehr erhielt zahlreiche Anrufe. Berichte über Schäden oder Opfer lagen keine vor.

Der Erdstoß wurde auch in den Nachbarregionen Kampanien, Apulien, Abruzzen und Latium gespürt. Italien gilt als schwer erdbebengefährdetes Gebiet. Der Mittelmeerraum gehört zu den aktivsten Bebenregionen Europas.

Die Apennin-Stadt L'Aquila war 2009 von einem schweren Erdbeben mit über 300 Todesopfern erschüttert worden. Im August 2016 waren fast 300 Menschen ums Leben gekommen, als ein Beben der Stärke 6,2 die Stadt Amatrice und einige Nachbarorte im Appennin-Gebirge traf. (APA)

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