😷 System wird umgestellt

Innsbrucker Impfzentrum schließt: So funktionieren die Covid-Impfungen ab April 2023

Das Impfzentrum in der Innsbrucker Messe schließt Ende März.
© Rita Falk / Tiroler Tageszeitung

Bis zum 31. März kann man sich noch im Impfzentrum bei der Innsbrucker Messe gegen das Coronavirus impfen lassen, danach muss man sich an seine Hausärztin oder seinen Hausarzt wenden.

Innsbruck – Das Land Tirol ändert seine Corona-Impfstrategie: Mit 31. März wird das Impfzentrum bei der Innsbrucker Messe geschlossen. Wer anschließend Covid-Impfungen, -Tests und -Medikamente braucht, muss sich an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte wenden. Tirol passt sich damit den Vorgaben des Bundes an, die vorsehen, die Corona-Versorgung bis Juni in die Strukturen der regionalen Gesundheitssysteme zu integrieren.

„Mit dem Angebot der Covid-Impfung im niedergelassenen Bereich steht der Tiroler Bevölkerung weiterhin ein niederschwelliger Zugang zur Impfung zur Verfügung. Da der Schwerpunkt der Impfstrategie des Landes Tirol bereits seit einigen Monaten auf dem niedergelassenen Bereich liegt, ist ein fließender Übergang in die nun vorzunehmende Strukturänderung möglich“, wurde die Tiroler Gesundheitsdirektorin Theresa Geley am Mittwoch in einer Aussendung zitiert.

Patientinnen und Patienten, deren Hausärztinnen und Hausärzte keine Impfung anbieten, stehen bestimmte Ordinationen in den Bezirken zur Verfügung, die auf dieser Webseite des Landes zu finden sind. Termine müssen direkt über die jeweilige Ordination vereinbart werden. Insgesamt stehen rund 65 Ärztinnen und Ärzte zur Verfügung – unabhängig davon, ob die zu impfende Person bereits Patientin oder Patient der entsprechenden Ordination ist.

Auch für jene Personen, die keine Sozialversicherung haben, gibt es die Möglichkeit, sich gegen das Coronvirus impfen zu lassen: In diesen Fällen ist die jeweilige Bezirkshauptmannschaft zuständig und kann direkt für eine Terminvereinbarung kontaktiert werden.

Auch Medikamente über Hausärztinnen und Hausärzte

Allen Personen ab zwölf Jahren, die bei einer Covid-Infektion ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben, stehen überdies bereits in der Frühphase der Erkrankung zwei Arten von Medikamenten zur Verfügung: Paxlovid-Tabletten oder eine Infusion mit Veklury. Für eine Verordnung sollte man sich direkt an seine behandelnde Ärztin oder seinen behandelnden Arzt wenden.

Weiterführende Informationen zu den Impf- und Testmöglichkeiten sowie eine Übersicht des aktuell empfohlenen Impfschemas durch das Nationale Impfgremium (NIG) findet man HIER. (TT.com)

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