Viele Therapieschritte

Geboren mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte: Vom Start in ein normales Leben mit Hürden

Bei einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte sind häufig Atmung, Sprechen und Schlucken der betroffenen Kinder gestört.
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Eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte bedeutet nicht, dass Betroffene für ihr Leben gezeichnet sind. Auf dem Behandlungsweg liegen aber viele Therapieschritte.

Die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (LKG) zählt nach dem Klumpfuß zu den häufigsten Fehlbildungen des Menschen. Unter dem Begriff LKG werden Spaltbildungen zusammengefasst, die im Bereich der Lippe, des Kiefers oder des Gaumens, aber auch miteinander kombiniert vorkommen. Die Anomalie lässt sich bei einer Ultraschalluntersuchung im Mutterleib zwar sehr früh erkennen – etwa zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche –, daran ändern lässt sich aber nichts: „Die Fehlbildung wird in der entsprechenden Ausprägung verbleiben“, erklärt Andreas Kolk, Klinikdirektor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

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