Widerstand im Ötztal

Neuer Verein „Unser Wasser“ gegen Ableitung der Venter und Gurgler Ache

Über 300 Personen sahen den Film „Bis zum letzten Tropfen“ und nahmen an der Diskussion teil. Weitere Termine sind geplant.
© Putz

Sölden – Juristisch sind alle Mittel ausgeschöpft, um einer Ableitung der Venter und Gurgler Ache beizukommen. Dennoch, oder gerade deswegen, formiert sich im Ötztal Widerstand gegen die Ausbaupläne der Tiwag.

Die Tiwag will bekanntlich Wasser zur Stromgewinnung ins Kaunertal leiten. Am Montagabend fand nach einer Filmvorführung durch Filmemacher Harry Putz auch eine Podiumsdiskussion statt. Die Freizeit Arena in Sölden war bis auf den letzten Platz gefüllt. Im Verlauf des Abends wurde der Verein „Unser Wasser“ aus der Taufe gehoben. Im Sinne eines zivilgesellschaftlichen Protests wollen sich die Mitglieder für einen Verbleib des Ötztaler Wassers im Ötztal einsetzen. Dies stehe einer Stromerzeugung im Tal nicht im Wege. „Ich freue mich sehr, dass mein Film und die Idee dahinter auf so großen Zuspruch stoßen“, so Putz. (TT)

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