Mehr Anfänger seit Corona

„Wintersport an Schulen" brachte 25.000 Schüler auf die Piste

„Wintersport an Schulen“ wurde in den letzten zehn Jahren zur Erfolgsgeschichte.
© „Wintersport an Schulen“

Seit zehn Jahren gibt es die Initiative „Wintersport an Schulen“. Corona hatte auch aufs Skifahren Einfluss.

Landeck, Imst – 50 Prozent der Kinder in den Gemeinden rund um den Tschirgant fahren nicht Ski. 2013 war das ein Alarmsignal und der Anstoß, die Initiative „Wintersport an Schulen“ (WaS) zu starten. Zunächst im Bezirk Imst – ab 2015 auch im Bezirk Landeck – lud man Schülerinnen und Schüler zum kostenlosen Skifahren ein – Skipass, Ausrüstung, Transfer und Skiunterricht inklusive.

In den vergangenen zehn Jahren wurden so fast 25.000 Kinder und Jugendliche auf die Piste gebracht, rechnen die Organisatoren heute vor.

Von einer „Erfolgsgeschichte“ spricht Otmar Ladner, Bezirksstellenleiter der Wirtschaftskammer Landeck. Allein im heurigen Winter haben im Oberland 2605 Kinder aus 52 Volksschulen an 23 Skitagen in elf Skiregionen teilgenommen.

„Wir wollen der jungen Generation wieder die Faszination des Skisports näherbringen“, erklärt Ladner. Von einer richtigen „Aufbruchsstimmung“ mit WaS spricht Andre Arnold, Organisator im Bezirk Imst. Aus seiner Sicht soll jemand, der im Tourismus arbeitet, Ski fahren können. Das gehöre dazu.

Für viele Kinder war es sogar das erste Mal im Schnee. Heuer waren im Bezirk Imst 23 Prozent Anfänger. „Vor der Pandemie waren es noch 18 Prozent“, so Arnold. Damals nahm die Zahl der Neulinge kontinuierlich ab. Corona hatte also auch hier Auswirkungen, er sprach von einer Trendumkehr. 50 Prozent der TeilnehmerInnen aus der Stadt Landeck hatten heuer keine Skiausrüstung. „Unser Ziel ist, dass jeder Oberländer einmal auf Ski gestanden ist“, sagte Mario Kometer, Vorstand der Sparkasse Imst, die das Projekt heuer wieder unterstützt hat. Von strahlenden Kindern berichtete Schulqualitätsmanagerin Daniela Lehmann.

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