Auto-Test

Fiats hochbeiniger 500er bekommt ein Doppelherz

Die Optik des Fiat 500x überzeugt nach wie vor. Als Hybrid wird er außerdem zum Sparmeister.
© Letzner

Bei der SUV-Variante des Fiat 500x setzen die Italiener künftig nur noch auf den Hybrid-Antrieb. Dafür gibt es drei Dachvarianten.

Inzing – Obwohl es beim Fiat 500 gefühlt unendlich viele Konfigurationsmöglichkeiten gibt, beim Antrieb lassen einem die Italiener künftig keine Wahl mehr. Der Fiat 500x wird nur noch in der Hybrid-Version in die eigene Garage rollen. Für uns der Anlass, dem italienischen Schönling genauer unter die Motorhaube zu schauen.

Dort findet sich dann auch der neue, 130 PS starke 1,5-Liter-Benziner. Er wird mit einem ins Doppelkupplungsgetriebe integrierten Elektromotor zusammengespannt, der nicht nur in der Lage ist, den Verbrenner während der Fahrt aus- und anzuschalten, sondern auch bis zu drei Kilometer rein elektrisches Fahren ermöglicht. Wenn man den Verbrenner nicht aufwecken will, dann erfordert der 48-Volt-Mildhybrid aber einen sehr sensiblen Gasfuß, denn wenn man mehr Leistung fordert, als der Elektromotor liefern kann, dann mischt sich der Vierzylinder sofort ein. Das wird oft von einem leichten Ruckeln begleitet, doch wirklich störend ist es nie. Wer den Elektroantrieb konsequent nutzt, der wird merken, dass sich der durchschnittliche Verbrauch von 6,9 Litern (das waren es bei uns während des Tests) noch einmal deutlich unterbieten lässt.

Dank der 240 Nm Drehmoment legt sich das Gespann jedenfalls vom Stand weg ordentlich ins Zeug. Der 500x ist zwar kein Sprinter, lässt sich aber äußerst quirlig durch die Stadt und über Land bewegen. Das Fahrwerk ist äußerst straff und reicht Unebenheiten recht ungefiltert an die Insassen weiter. Dafür könnte die Lenkung für unseren Geschmack etwas direkter sein.

Im Innenraum erlebt man keine Überraschungen. Schnuckeliges Design und gute Verarbeitung sorgen dafür, dass man sich sofort wohlfühlt. Am Multimediasystem erkennt man, dass der 500x nicht mehr der Jüngste ist. Zu haben ist der Hybrid-Italiener übrigens ab 29.596 Euro. Die von uns getestete Dolce-Vita-Version kostet dann 31.642 Euro.

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