Ermittlungen in Inseraten-Affäre
Besuch von Dichands: Mitterlehner und Kern orten „gekaufte und erkaufte Politik“
Der frühere SPÖ-Kanzler Christian Kern (l.) und ÖVP-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner wollten die Vergabe von Regierungsinseraten neu regeln. Doch die ÖVP-Minister Sobotka und Kurz legten sich quer.
© APA
Das frühere Regierungs-Duo erhielt auch Besuch von den Dichands. Kern und Mitterlehner sehen demokratiepolitisch bedenkliche Zustände.
Wien – Die jüngsten Verdachtsfälle über Inseraten-Korruption im Zusammenhang mit der Causa Dichand sind für den früheren Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) „demokratiepolitisch höchst bedenklich“. Mittlerlehner, er wurde nach seinem Rücktritt als ÖVP-Obmann von Sebastian Kurz abgelöst, ortet eine „gekaufte und erkaufte Politik“. Für ihn stehen hier auch die Medien als vierte Gewalt auf dem Prüfstand, sagte er gegenüber der Tiroler Tageszeitung.