Nachnamen verschmelzen: Aus Knuth und Müller wird so leicht keine Familie Knüller
Hochzeiten haben Hochsaison, so viele Menschen wie vor Corona sagen „Ja“. Das Verschmelzen der Nachnamen ist bei uns nur durch einen Umweg möglich und teuer.
Innsbruck – „Der eigene Name ist eine sehr persönliche Sache“, weiß Markus Tilly, Innsbrucks oberster Standesbeamter. Er freut sich, dass die Blütezeit der Eheschließungen zurück ist. „Wir erreichen heuer mit 550 bis 600 Hochzeiten pro Jahr in Innsbruck wieder das Niveau vor Corona.“
Mit einem Schmunzeln verfolge er die aktuelle Diskussion in Deutschland. Die Grünen schlagen vor, man könne zur Bildung eines neuen Familiennamens Teile der bisherigen Nachnamen des Paares verschmelzen. In Großbritannien wird das so genannte „Meshing“ schon praktiziert. Ins Deutsche umgelegt könne etwa aus Knuth und Müller Familie Knüller werden.