Champions League

Keine Aufholjagd: Bayern verlassen Königsklasse nach 1:1 gegen ManCity

Erling Haaland vergab einen Elfmeter, traf aber dennoch für Manchester.
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Die angekündigte Aufholjagd nach dem 0:3 im Hinspiel fand in München nicht statt. Die Bayern retteten zwar noch ein Unentschieden, müssen in der Champions League dennoch die Koffer packen.

FC Bayern München – Manchester City 1:1 (Hinspiel: 0:3)

Der FC Bayern München ist im Viertelfinale der Champions League ausgeschieden. Der deutsche Fußball-Rekordmeister kam am Mittwochabend im Rückspiel gegen Manchester City nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, das Hinspiel hatten die Münchner mit 0:3 verloren. Der norwegische Nationalspieler Erling Haaland (57. Minute) brachte die Gäste in Führung, Joshua Kimmich (83.) verwandelte einen Handelfmeter zum späten Ausgleich. Bayern-Trainer Thomas Tuchel sah kurz vor Schluss wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte und musste in der 86. Minute auf die Tribüne.

Stürmerstar Haaland schoss in der ersten Halbzeit einen Handelfmeter über das Tor. Bayern-Profi Dayot Upamecano hatte zuvor einen Schuss von İlkay Gündoğan mit dem Arm abgefälscht (35.). Im dritten Jahr nacheinander wurde so das Viertelfinale für die Bayern zur Endstation in der Königsklasse. Guardiola spielt mit seinem Team dagegen nun gegen Titelverteidiger Real Madrid um den Einzug ins Endspiel.

Inter Mailand - Benfica Lissabon 3:3 (Hinspiel: 2:0)

Roger Schmidt hat indes mit Benfica Lissabon eine Überraschung in der Champions League verpasst. Der deutsche Trainer kam mit den Portugiesen am Mittwochabend nicht über ein 3:3 (1:1) bei Inter Mailand hinaus und verfehlte damit den erstmaligen Einzug ins Halbfinale. Nicolò Barella (14. Minute), Lautaro Martínez (65.) und Joaquín Correa (78.) trafen für die Italiener, die das Viertelfinal-Hinspiel vergangene Woche mit 2:0 gewonnen hatten. Fredrik Aursnes (38.), António Silva (86.) und Petar Musa (90.+5) machten die Tore für Portugals Fußball-Rekordmeister. Inter trifft im Halbfinale nun auf den Stadtrivalen AC Mailand.

Benfica legte los, wie Teams von Schmidt normalerweise loslegen: mit aggressivem Pressing. Das zahlte sich aber zunächst nicht aus. Im Gegenteil. Anstatt früh in Führung zu gehen, gerieten die Portugiesen in Rückstand. Barella schlug im Sechzehner einen Haken und schlenzte den Ball dann herrlich mit links in den Winkel. Doch die Gäste gaben sich nicht auf.

Inter wirkte fortan etwas zu passiv, und das wurde bestraft. Nach einer Flanke von Rafa Silva köpfte Aursnes den Ausgleich. Anschließend drängte Benfica auf die Führung und hätte in der 54. Minute einen Foulelfmeter verdient gehabt. Stattdessen sorgten Martínez aus kurzer Distanz und Correa per Schlenzer für die Entscheidung. Die späten Treffer von Silva und Musa halfen Benfica auch nicht mehr. (dpa)