Unglaubliche Saison

Ein elektrisierender Abend: Hypo Tirol krönt sich zum Volleyball-Meister

Das Hypo Tirol Volleyballteam krönte die Saison 2022/23 mit dem elften AVL-Meistertitel.
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Meister und Pokalsieger: Das Hypo Tirol Volleyballteam vergoldete am Samstag in der USI vor 1200 Zuschauern eine außergewöhnliche Saison.

Innsbruck – „Jetzt machen wir es wieder richtig“, hatte Hypo-Macher Hannes Kronthaler im Vorjahr angekündigt. Am Samstag um 22.11 Uhr verwerteten seine Akteure gegen Aich/Dob den dritten Matchball und holten sich mit einem 3:1 die meisterliche Krönung einer außergewöhnlichen Saison. Der Weg zum „Double“ (Meister und Pokalsieg) war alles andere als einfach, auch, wenn sich der 4:1-Erfolg in der „best of seven“-Serie am Ende recht eindeutig liest.

Eigentlich begann in der USI-Halle alles wie erwartet: Hypo startete vor 1200 Zuschauern mit einem dominanten ersten Satz (25:19), darauf folgte ein – wie schon so oft – schlechter zweiter Durchgang (18:25). Dann der mental anspruchsvolle dritte Satz, in dem die Hausherren bereits mit 14:17 zurücklagen. Doch in dem Moment kam das ins Spiel, was man so gerne als „Mentalität“ bezeichnet: Angeführt von einem erneut überragenden Luan Weber (22 Punkte) kämpfte sich das Team von Headcoach Stefan Chrtiansky zurück. Der spektakuläre „Big Point“ zum 17:17 gab vollen Auftrieb. Und das 25:21 leitete den Anfang vom Ende für die Kärntner ein. Bei denen hatte Sportdirektor Martin Micheu vor dem vierten Final-Duell sogar den Headcoach entlassen, um noch einmal alles zu probieren.

Doch all das nützte den Gästen nichts. Der vierte Durchgang wurde zu einer Machtdemonstration (25:13) in blau. Die Zuschauer genossen die Tiroler Volleyball-Werbung in vollen Zügen: La-Ola-Welle und Standing Ovations sorgten für elektrisierende Momente, die mit dem elften Meistertitel gekrönt wurde. Routinier und Kapitän Daniel Koncal gehörte das letzte Wort: „Es war eine unglaubliche Saison, wir sind nun Meister und werden ein Bier trinken gehen.“