Pflege neu denken

Strukturplan Pflege 2023–2033 in Kitzbühel vorgestellt

LR Hagele präsentierte den neuen Strukturplan Pflege.
© Rita Falk / Tiroler Tageszeitung

Kitzbühel – Wohin geht die Reise bei der Pflege? Die Menschen in Tirol werden älter und die Bediensteten in den Altenheimen weniger. Gestern wurde dazu in Kitzbühel der Strukturplan Pflege 2023–2033 den Bürgermeistern der Gemeinden im Bezirk vorgestellt und mit ihnen gemeinschaftlich über Lösungen gesprochen.

Vor Ort waren auch Gesundheits- und Pflegelandesrätin Cornelia Hagele sowie Kathrin Eberle, Vorständin der Abteilung Pflege des Landes. „Im Strukturplan wird ein Rahmen vorgegeben und gemeinsam mit den Gemeinden ausgearbeitet“, erklärt Hagele. Sie betont, dass es in der Pflege einen großen Wandel und viele Herausforderungen gibt. „Wir müssen Pflege neu denken und Alternativen forcieren.“

Aktuell betreuen rund 480 Pflegekräfte im Bezirk Kitzbühel rund 1800 Menschen stationär und mobil in den neun Alten- und Pflegeheimen sowie in sieben weiteren Betreuungsorganisationen. In der stationären Pflege stehen derzeit 602 Langzeit- und Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung, während die Tagespflege vor Ort aktuell 47 Plätze, das betreute Wohnen 16 Plätze und die qualifizierte Kurzzeitpflege 15 Plätze umfasst.

Deshalb soll vor allem der Bereich der teilstationären Pflege ausgebaut werden: In der Tagespflege sollen bis 2023 im Bezirk Kitzbühel weitere 76 Plätze sowie 106 zusätzliche Plätze für das betreute Wohnen geschaffen werden. (aha)

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