Radikales Konzept

Ausstellung „Odor“ im Ferdinandeum: Streng duftende Leere

Teresa Margolles’ „Periferia de la agonía“ (2003) war bereits in Rom und Siegen ausgestellt.
© Lackner

Schönheit liegt in der Nase des Betrachters: Die Ferdinandeumsschau „Odor“ setzt auf ein radikales Konzept und Geruchsskulpturen. Hilfe kommt von zwei Tiroler Schafen.

Innsbruck – So schnell wird ein Unglücksfall zum Glücksfall: Erst im Februar musste das Ferdinandeum einige seiner Schauräume der Dauerausstellung schließen. Schuld war die Technik, besser eine ausgefallene Anlage, ohne die das Klima im Haus nicht museumskonform geregelt werden kann. Bevor die empfindlichen historischen Exponate leiden, entschloss Interimsdirektor Karl C. Berger, die Räume zu räumen. Das eröffnete Kurator Florian Waldvogel für seine neue Ausstellung ganz neue Möglichkeiten.

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