Pro & Contra

Photovoltaik-Kraftwerk auf Rauchkofel: Sollen Berggipfel der Stromerzeugung dienen?

Pro

Von Catharina Oblasser

Tirol hat Berge. Früher haben die Leute an den Gebirgsbächen Wasserkraftwerke gebaut, aber heute ist das Schnee von gestern. Sonne ist das neue Wasser, und diese scheint am intensivsten auf die Gipfel. Also lasst uns Photovoltaik-Anlagen auf Bergspitzen bauen!

Die Vorteile liegen auf der Hand: Im Gegensatz zu Windrädern ragen die Panels nicht wie torkelnde Riesen in den Himmel, sondern sind kaum zu sehen, wenn man es geschickt anstellt. Kleine PV-Anlagen für den Hausgebrauch sind zwar nützlich, aber nicht überall sinnvoll. Da stehen in Tirol zu viele Berge im Weg – Stichwort Schattseite. Was noch dafür spricht: Viele Gipfel sind mit Seilbahnen erschlossen. Die nötige Infrastruktur ist also schon vorhanden, da lässt sich das Photovoltaik-Kraftwerk gleich dazuhängen. Klingt vielleicht naiv, aber andererseits: Noch komplizierter, als die Genehmigungsverfahren jetzt schon sind, können sie bei den PV-Anlagen auch nicht mehr werden.

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