Nach 0:3 noch 3:3: Punkte-Rekord für Tiroler U14-Auswahl
Innsbruck – Die Burschen der Tiroler Fußball-U14-Auswahl lagen am Sonntag in der Steiermark mit 0:3 zurück und holten dank Dreifachtorschütze Noah Ebner noch ein 3:3-Remis. Mit dieser ruhmreichen Aufholjagd setzten die Zukunftshoffnungen ihren Darbietungen in der Bundesländernachwuchsmeisterschaft zum Abschluss die Krone auf. In acht Spielen holte die Auswahl von Trainer Michael Messner 19 Punkte und sorgte bei den Burschen für einen neuen Tiroler Rekord. Aktuell führen Ebner und Co. sogar die Tabelle an. Steiermark (16 Punkte) und Niederösterreich (14) haben aber noch jeweils zwei Spiele vor sich und könnten vorbeiziehen.
„Viel mehr als die Ergebnisse freut mich die Entwicklung. Die ist genial“, zeigte sich Messner stolz und führte ein Beispiel an: „Im Oktober sind wir gegen Salzburg 80 Minuten dem Ball hinterhergelaufen. Und jetzt waren wir mit der Steiermark auf Augenhöhe.“
Kicken Mädchen bald bei den Burschen mit?
Bevor der Großteil in die U15-Akademie übersiedelt, spielt man das Tiroler U15-Meister-Play-off zu Ende, wo die Messner-Truppe nach drei Runden beim Punktemaximum hält. „Ich finde es gut, dass wir dort mitspielen. Die Jungs kommen viel besser vorbereitet in die Akademie“, hielt Messner fest und hofft auf künftige Profiverträge: „Das erste wichtige Spiel haben die Jungs hoffentlich in fünf Jahren in der Bundesliga.“
Auch die Mädchen-Auswahl verlor nur einmal und hätte sich bei den vier Remis mehr verdient gehabt – zuletzt auch beim 1:1-Unentschieden in der Steiermark. Der Tabellendritte hält nach den acht Runden bei 13 Zählern. „Wir waren gegen die meisten Teams nicht nur ebenbürtig, sondern sogar besser“, betonte Trainer Ingo Martin. Nun freuen sich die Mädels auf das Arge-Alp-Turnier sowie den Cordial Cup. Und danach soll die U14 in Form einer U15 zusammenbleiben und in der Tiroler U14-Meisterschaft der Burschen mitkicken. Martin vernahm diesbezüglich positive Signale aus Verbandskreisen: „Dieser Schritt wäre sehr wichtig, da die Mädels bisher nach ihrer Zeit in der U14-Auswahl in der Luft gehängt sind.“ Mia Rose (Salzburg), Marie-Sophie Anfang, Linda Schöser und Paulina Hirner (alle LASK) sammeln abseits von Tirol neue Erfahrungen. (dale)
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