Das war die Demo am Samstag

Innsbrucker Aufschrei gegen Autobahnlärm – viele schlafen nur mit Oropax

Mit zahlreichen Transparenten machten die Betroffenen auf ihre Situation aufmerksam.
© Reichle

Rund 120 Menschen demonstrierten am Samstag gegen den Verkehrslärm der A12. Über 4000 Unterschriften hat eine Interessensgemeinschaft für eine tiefergelegte Einhausung gesammelt. Eine Machbarkeitsstudie steht in den Startlöchern.

Innsbruck/Sieglanger – „Vor der Tür versteht man sich nicht mehr. Da wird es schwierig überhaupt zu sprechen“, sagt Angelika Hörtnagl. Sie wohnt in Mentlberg – direkt über der A12 und ist eine von sehr vielen Schwerstbetroffenen der tausenden Lkw, Pkw und Motorräder, die täglich unter ihr vorbeifahren. Lärm kann krank machen, davon berichteten am Samstag viele Betroffenen.

120 sind laut Zählung der Organisatoren Samstagvormittag gekommen – um mit ihrer Protestaktion selbst einmal Lärm zu machen. Die Interessensgemeinschaft Einhausung West hatte die Demo auf die Fußgängerbrücke bei Sieglanger gerufen. Wobei die Redner ein Megafon benötigten, um neben dem Verkehr überhaupt Gehör zu finden.