Tiroler Reiseunternehmen überwies mehrere tausend Euro an Betrüger
Innsbruck – Bereits am 5. April hatte ein Tiroler Reiseunternehmen per Mail eine Gruppenanfrage an ein Hotel in Schottland gestellt. Eine Absage kam noch am selben Tag: Für das Jahr 2023 seien keine Gruppenanfragen mehr möglich.
Drei Tage später erhielt das Reiseunternehmen dann per Mail die Mitteilung, dass nun doch Zimmer zur Verfügung stehen würden. Nach entsprechenden Verhandlungen für zukünftige Reisegruppen kam es schließlich zu einer Einigung, ein hoher vierstelliger Eurobetrag wurde überwiesen.
Ein späterer Anruf beim Hotel offenbarte jedoch einen Schwindel. Dort wusste man von der Buchung nichts. Wie sich herausstellte, wurde mit einem unbekannten Betrüger verhandelt, dessen E-Mail-Adresse leicht abgeändert war – lediglich mit einem zusätzlichen "s". (TT.com)