Tag der offenen Tür

Helikopter-Flüge und Gratis-Checks: Samariterbund Tirol feierte 20-jähriges Bestehen

Franz Schnabl (Präsident Samariterbund Österreich), Landespolizeidirektor Helmut Tomac, LAbg. Claudia Hagsteiner, LRin Astrid Mair, LRin Eva Pawlata, Gerhard Czappek (Geschäftsführer Samariterbund Tirol) und Reinhard Hundsmüller (Bundessekretär).
© Samariterbund

Die Rettungs- und Sozialorganisation lud am Samstag zum Tag der offenen Tür nach Kirchbichl. Besucher erwarteten Helikoptervorführungen, Gesundheits-Angebote sowie Einblicke in die Arbeit der SamariterInnen.

Kirchbichl – Um sein 20-jähriges Jubiläum zu feiern, lud der Tiroler Samariterbund zum Tag der offenen Tür in die Zentrale in Kirchbichl. BesucherInnen erwarteten Helikoptervorführungen und der Auftritt eines Mantrail-Rettungshundeteams, zudem wurden Gratis-Check für Blutdruck und Blutzucker und Infos zu Erste-Hilfe-Kursen geboten. Für die kleinsten Gäste gab es ein Kinderprogramm.

Der Tag begann, in dem man die ersten 20 Jahre des Samariterbund Tirol Revue passieren ließ. Bei dem Festakt waren auch zahlreiche PolitkerInnen anwesend, darunter die Landesrätinnen Astrid Mair und Eva Pawlata, Landtagsabgeordnete Claudia Hagsteiner und Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, VertreterInnen von Blaulicht- und Hilfsorganisationen, sowie hochrangige Samariterbund-Delegationen aus ganz Österreich.

„Wenn man bedenkt, dass wir 2003 mit nur einer Handvoll Personen begonnen haben, dann ist unsere heutige Präsenz der Beweis für eine erstaunliche Erfolgsgeschichte. Nach 20 Jahren harter Arbeit haben wir in Tirol mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unsere soziale Mission in all unseren Bereichen erfüllen“, wurden Landesgeschäftsführer Gerhard Czappek und Gerald Fitz in der Aussendung des Samariterbundes am Tag nach dem Festakt zitiert.

Franz Schnabl mit Christiane Brunner, Bettina Leitner und Deniz Aksel (Mitarbeiter:innen Samariterbund Tirol).
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Bisher rund 5000 KlientInnen unterstützt worden

Zu den Hauptaufgaben des Samariterbunds zählen neben dem Rettungs- und Krankentransport, auch die ambulante Familienbetreuung. Laut Angaben der pädagogischen Leiterin Bettina Leitner seien bisher knapp 5000 KlientInnen unterstützt worden. Sieben Teams seien in fast allen Tiroler Bezirken unterwegs, um Familien zu unterstützen, etwa um Maßnahmen bei der Erziehung zu setzen.

Auch das Kursangebot der Organisation verzeichnet seit Jahren wachsende TeilnehmerInnenzahlen. Laut Angaben des Samariterbunds erweiterte sich das Angebot von zehn bis 20 Kursen auf mittlerweile mehr als 150. „Rund 20.000 Personen sind in den verschiedensten Erste Hilfe-Kursen geschult worden", hieß es in der Aussendung.

Im Ausbildungszentrum konnten RettungssanitäterInnen-Kurse abgehalten und erstmals auch ein gemeinsamer Kurs für angehende Notfallsanitäter:innen von Samariterbund, Rotem Kreuz und Johanniter Unfallhilfe durchgeführt werden", hieß es in der Aussendung. Zuwächse verzeichneten die SamarIterinnen auch bei der Jugendgruppe. Knapp 30 Kinder- und Jugendliche seien in mehreren Altersgruppen tätig.

Zu den Tätigkeitsfeldern des Samariterbunds zählen neben dem Rettungsdienst auch ehrenamtliche Sanitätsdienste bei Sport- und Musikveranstaltungen, Kriseninterventionen oder Katastrophenhilfe. (TT.com)

Zahlreiche BesucherInnen kamen zum Tag der offenen Tür in die Zentrale des Samariterbunds.
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